Regeln

Core vs. Turbo vs. Kompakt – Was ist denn nun was?

Wie schon die Moiren der griechischen Sagenwelt das Schicksal auf drei Personifizierungen aufteilten, gibt es die aktuelle Edition von Fate in drei Versionen: Fate Core, Turbo-Fate (engl. Fate Accelerated Edition) und Fate Kompakt (engl. Fate Condensed). Die Unterschiede zwischen diesen drei Regelwerken scheinen auf den ersten Blick ähnlich mysteriös wie die Göttinnen des Schicksals. Sind Core und Kompakt nicht irgendwie dasselbe? Oder macht Kompakt das ältere Turbo-Fate redundant? Sind Charaktere der unterschiedlichen Versionen untereinander kompatibel?

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Lichtbringer adaptiert das Harry-Potter-Universum (10): Hexerei und Zauberei

Wenn man an einer Schule für Hexerei und Zauberei ist, dann befasst man sich eben vor allem mit Magie. Insofern beschrieb ich bereits im ersten Kapitel dieser Adaption, wie die Magie mit Turbo-Fate abgebildet werden kann. Das war allerdings sehr knapp und ich habe über die letzten Jahre einige Erfahrungen gesammelt dazu, welche Verständnisprobleme sich da ergeben können. Vor allem für Spieler mit Rollenspielerfahrung ist der etwas andere Ansatz von Turbo-Fate unintuitiv, weil sie ganz andere Zauberregeln gewohnt sind. Neulinge tun sich hier tatsächlich oft leichter. Deshalb gehe ich in diesem Artikel genauer darauf ein, wie die Magie des Potterversums sehr gut mit Turbo-Fate abgebildet werden kann.

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Lichtbringer adaptiert das Harry-Potter-Universum (8): Figuren aller Klassenstufen

Die bisherigen Artikel in dieser Reihe basierten stets auf der Annahme, die Spielercharaktere wären Drittklässler. Dies schien mir der vielfältigste Einstieg zu sein. Die Figuren sind auf dem Weg durch die Pubertät und durchlaufen also interessante Wandlungen. Sie dürfen zu ersten Mal nach Hogsmeade, sind also nicht mehr komplett auf Hogwarts beschränkt. Außerdem beginnen sie in der dritten Klasse ihre Wahlkurse, sodass sie sich auch in ihren Fähigkeiten ausweiten, wodurch Charaktere sich mehr unterscheiden können. Und zu guter Letzt hat man noch ein paar Jahre Hogwarts vor sich, falls man eine längere Kampagne spielen möchte.

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Schöner ausgeschaltet – Konfliktergebnisse in Fate Core

In Fate Core sind Konfliktszenen oft der actiongeladene Höhepunkt einer Spielsitzung.

Die Kontrahenten treten sich gegenüber, bringen sich in Stellung. Austausch folgt auf Austausch. Und ausgetauscht wird da eine ganze Menge: Argumente und Beleidigungen, Schusssalven und Schwerthiebe. Mit jedem ausgefüllten Kästchen eskaliert der Konflikt in der Stressleiste weiter. Jedes Kreuz treibt die Spielercharaktere der entscheidenden Frage entgegen: Aufgeben oder ausgeschaltet werden?

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Drei simple Methoden für zufällige Fate-Charaktere

Auch wenn viele Rollenspieler sie als eine Art seltsames Überbleibsel der Frühzeit ihres Hobbys sehen, ist sie doch nicht tot zu kriegen: die Zufallsgenerierung. Offenbar schätzen viele Spieler die Gelegenheit, zumindest zur Abwechslung mal eine Figur zu verkörpern, bei deren Erstellung sie nicht alle Fäden in der Hand hielten. Vielleicht mögen sie die Herausforderung, vielleicht wollen sie überrascht werden, vielleicht möchten sie aber auch einfach über ihre bisherigen Grenzen hinauswachsen und neue Wege gehen, auf die sie sonst nicht gekommen wären. Oder es hilft ihrer Immersion, wenn die Figur nicht nach Wunsch ist, denn die eigenen Begabungen, Talente und sozialen Umstände kann sich ja niemand bei der Geburt aussuchen.

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Das Schicksal der Nibelungen – und andere mittelalterliche Sagen (2)

Wie leitet man ein episches Spiel?

Als Spielleitung für Das Schicksal der Nibelungen kann man getrost die typischen Fate-Techniken anwenden: Abenteuer auf den Charakteraspekten aufbauen, Handlungen von Figuren tragen lassen, Impulse der proaktiven Spieler aufnehmen usw. Vor allem die Aspekte Treue und Verrat verdienen hier der besonderen Beachtung, weil diese das Genre des mittelalterlichen Epos schon ziemlich ausmachen. Auch Schätze und magische Gegenstände sollten ihren Platz finden.

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Ein erster Blick auf Oubliette

Vor einem Jahr berichteten wir über den Kickstarter „Oubliette – second edition“, und nun ist es bei DriveThru als PDF, Soft- und Hardcover erhältlich (Die erste Edition hatte noch ein eigenes System, während die zweite auf Fate Core aufbaut). Geplant war zwar September 2016, aber das erschien mir von Anfang an recht optimistisch und es ging dann auch wohl so einiges schief (Murphy’s Law eben). Gleichwohl muss man seinen Hut ziehen, denn Joe Bush hat Oubliette nicht nur entwickelt und geschrieben, er hat auch gelayoutet und zeichnet für das Artwork verantwortlich.

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