Tianxia #2: Tianxia: Ein medialer Rundgang

Unser neues Fate-Hardcover Tianxia: Jade, Seide & Blut macht keinen Hehl aus seinen Inspirationen: Kung-Fu- und Wuxia-Fans werden so einige bekannte Namen auf der Medienliste im Buch erkennen, von Hero und Big Trouble in Little China über Jade Empire und Detektiv Dee bis hin zu The Man with the Iron Fists. Ich gehe heute einen Schritt weiter und verraten euch meine Geheimtipps für brachial inszenierte Kampfkunstmedien, die sich wunderbar mit den Fate-Regeln von Tianxia abbilden lassen.

Kung Fu Hustle

Diese Kampfkunst-Slapstick-Komödie von Stephen Chow zeigt beeindruckend, wie Tianxia am weniger ernsten Ende der Prügelskala aussehen könnte. Sie steht momentan auf Netflix und ist selbst dann noch unterhaltsam, wenn man an dem zweifelt, was man soeben gesehen hat.

Into the Badlands

Was passiert, wenn Wuxia-Kampfkunst vor einem postapokalyptischen Hintergrund auf Game of Thrones trifft, lässt sich in dieser Serie begutachten, mit einer wahnsinnigen Choreografie, die keine andere Live-Action-Serie bietet. Auf Amazon Prime lassen sich die ersten beiden Staffeln ansehen, die dritte ist bereits auf dem Weg.

RWBY

Über die inhaltlichen Qualitäten dieser animierten Machinima-Serie von Rooster Teeth kann man sich streiten (Anime-Fans mit einer Toleranz für ungewöhnlichen Humor sollten aufhorchen!), die animierten Kämpfe jedoch stehen über aller Kritik. Im folgenden Video seht ihr die ersten Trailer, die komplette Serie gibt es kostenlos auf Youtube, Staffel fünf läuft demnächst an.

 

 Was sind eure To-Go-Medien, wenn es um beeindruckende Kämpfe geht? Ab damit in die Kommentare für die anderen Tianxia-Fans … und natürlich auch alle die, die es noch werden wollen!

Werde ein Wuxia!

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2 comments

  • Volker 18. Oktober 2017   Reply →

    Eigentlich stehe ich ja gar nicht so sehr auf Martial Arts, aber einige Filme (wie die genannten Big Trouble in Little China, Hero, oder Kung Fu Hustle) haben mich echt weggeblasen.
    Nicht genannte Filme, die mich angesprochen haben, sind Ip Man (bisher nur den ersten Teil gesehen), The Raid, und vor allen Dingen The Good, the Bad, and the Weird.
    Wobei sich mir die Frage stellt, ob Tianxia auch für diese modernen Ansätze mit Gun Fu (gibt es das Wort?) geeignet ist oder eher für die klassischen Schwertkampfepen?

    • La Cipolla 18. Oktober 2017   Reply →

      Hm, gute Frage! Ich denke, für so richtige Feuergefechte gibt es bessere Regelsätze, aber etwas in die Richtung von Matrix oder The Raid dürfte alleine deshalb schon machbar sein, weil die Narration hier ja doch recht nah bei den klassischen Genres bleibt. Da wird entweder mehr oder minder blindes Streufeuer gegeben (wofür die Schießen-Fertigkeit reicht) ODER das Schießen ist ein wichtiger Teil der Gesamtchoreografie, neben Tritten, Machetenschlägen usw. Da die Entfernung im Sinne einer „Reichweite“ in solchen Kämpfen nur sehr selten eine entscheidende narrative Rolle spielt, sollte es problemlos möglich sein, die Mechanismen entsprechend umzuinterpretieren. (Die Inspirationsliste des Buchs hat auch definitiv so ein paar Dinger mit drin.) Da die Kampfkunsttechniken aber erst einmal vom Nahkampf als Standard ausgehen, kann ich mir vorstellen, dass man um dieses Interpretieren nicht herumkommt, wie öfter mal bei Fate. ^^

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