FateCast Folge 14: Gemeinsamkeiten von Fate und OSR

In dieser Folge geht Alex auf einer Solo-Mission der Frage nach, was die in der Old School Renaissance hochgehaltenen Spielprinzipien alter Rollenspiele wie D&D 1st edition mit Fate gemeinsam haben. Stimmt ihr den genannten Punkten zu oder seid ihr anderer Meinung? Oder hat er noch wichtige Punkte vergessen? Schreibt es uns in die Kommentare.

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8 comments

  • Rorschachhamster 5. Februar 2017   Reply →

    Wow. Da muß ein FATEler (?) kommen, um Old School mal ordentlich zu erklären. ^_^

    • Papa Rabe 5. Februar 2017   Reply →

      Mein Dank gilt System Matters, fürs darauf aufmerksam machen und dem Quick Primer For Old School Gaming, für die griffige Vorlage der 4 Zen-Momente. 😀

  • phlorian 5. Februar 2017   Reply →

    Schöne kompakte und konzentrierte Folge!

  • SirRageALot 6. Februar 2017   Reply →

    Hi

    Der Aussage, dass man die Regeln eines Spiels ruhig mal beiseite lassen darf um das Erzählerische in den Vordergrund zu rücken, stimme ich zu.
    Dass es einige Systeme gibt, in denen es für jeden Handgriff eine eigene Regel gibt, was wiederum die Kreativität mancher Spieler und den Fokus auf spannende Narration einschränkt, ist definitiv auch der Fall. Nicht mal unbedingt weil eine Regel, wie das Beispiel mit dem Fallen suchen, eine erzählte Herangehensweise unnötig macht, sondern weil mich sinnlos komplexe und / oder komplizierte Mechanismen (vor allem beim Leiten) erheblich verlangsamen, einengen und aus dem Flow bringen können.

    Die Möglichkeit etwas ausführlich zu beschreiben habe ich ja in jedem System. Ob das gemacht wird oder nicht hängt von den Leuten und der Spielleitung ab, denn die kann das einfordern – „Was genau tust du? Wie tust du es?“
    Systeme wie FATE, Powered by the Apocalypse oder Blades in the Dark geben stellen in ihren Regeln Mechanismen zur Verfügung, die narrative Elemente unterstützen und fördern.

    Deine nostalgischen und positiv konnotierten Erinnerungen an Old School-Systeme und ihre von dir empfundene kreativitätsfördernden „Freiheiten“ kann ich zwar gut nachvollziehen, aber es klingt für mich eher so als ob ihr (womöglich unbewusst) einfach Hausregeln nach gesundem Menschenverstand entwickelt habt. Meines Erachtens also kein Argument für ältere Systeme oder OSR-Neuauflagen, sondern stattdessen vielmehr für einen Spielstil und eine Einstellung (die ich absolut befürworte).

    Außerdem: Die Länge war okay. Dich alleine zu hören auch, aber die Meinungen der anderen zu diesem Thema wären auch interessant gewesen. Einfach weil mehrere Meinungen ein breiter gefächertes Bild auf ein Thema bieten. Ladet doch ruhig auch mal andere Leute ein.

    Noch eine Frage: Wurde der Gewinne des NEST-Gewinnspiels schon irgendwo verkündet?

    • Papa Rabe 6. Februar 2017   Reply →

      Ich gebe dir mit den Hausregeln vollkommen Recht. Grundsätzlich machst du bei OSR eben auch genau das: du erschaffst kurz- oder langfristige Hausregeln. Fate bietet so gesehen zusätzlich ein Regelgerüst dafür, damit Gruppe ständig eigene Hausregeln erschaffen können, was diesen Spielstil eben noch besser unterstützt. Kurzfristige Hausregeln sind dann eben sowas wie Vorteile und Aspekte, die nur in der Szene gelten. Langfristige sind Charakteraspekte, Stunts etc. die aber jede Gruppe eben selber erschafft.

      Und du hast auch recht, dass es grundsätzlich in jedem System möglich ist, frei zu spielen. OSR-Systeme sind nicht bessere Spiele, die moderne Systeme ersetzen sollen. Sich aber mit der Spielweise zu beschäftigen, dass es auch oft ohne (Sonder-)Regeln geht, bringt vielleicht den einen dazu, tatsächlich (wieder) anders zu spielen / zu leiten. Moderne Systeme tragen oft die gedankliche Falle in sich, die sich auch Verkäufer gerne zu nutze machen. Da wird nicht gefragt, ob du ein Auto kaufen willst, sondern ob du das rote oder das blaue haben möchtest. Sich frei für etwas zu entscheiden, dass nicht zur Auswahl steht (oder sich überhaupt dieser Möglichkeit bewußt zu werden), ist immer schwieriger, wenn man bereits Auswahlmöglichkeiten angeboten bekommt. Bei den OSR (und bei Fate & Co.) muss ich Regeln nicht aktiv ignorieren, sondern bekomme diese erst gar nicht zur Auswahl gestellt. 🙂

      Danke für deine Rückmeldung zur Folge. Die Solo-Folgen sollen kein fester Bestandteil des Fate-Casts werden. Unser Aufnahmetermin war diesesmal ziemlich eng gelegt gewesen und als es dann leider zu den Ausfällen kam, war leider keine Zeit mehr, umzuplanen. Wir werden uns in Zukunft bemühen, wieder mindestens zu zweit zu sein. Aber wenn ich dich richtig verstehe, wäre eine Solo-Folge besser als gar keine Folge.

      Der Gewinner steht fest. Ich hatte es wegen der Umstände leider komplett vergessen, ihn bekannt zu geben. Bitte entschuldige diese Unachtsamkeit meinerseits. Das hab ich verbockt. Er wird die Tage auf dem Blog veröffentlicht und auch in der nächsten Folge nochmal erwähnt. 🙂

  • Christof 11. Februar 2017   Reply →

    Hi,

    interessantes Thema, über das ich mir auch schon oft Gedanken gemacht habe. Die Regeln eines Rollenspiels beeinflussen das Denken im Spiel. Und je mechanischer die Regeln sind, umso mechanischer denken die Spieler.

    Zum Einzelcast: ich bin der Meinung, dass das Format Podcast für Einzelpersonen nicht so geeignet ist. Der große Vorteil gegenüber einem Blog ist, dass der Content in Form eines Gesprächs rüber gebracht wird. Der Einzelvortrag ist meist ein vorgelesener Blogartikel, und die Vorlesetexte haben wir doch schon ad acta gelegt, oder? 😉

    Wenn die Alternativen sind: Einzelcast oder kein Cast bin ich natürlich für den Einzelcast, weil ich eure Themen immer ganz spannend finde. Aber wenn es eine Option „Verschieben“ gibt, würde ich die bevorzugen.

    Pluspunkt, weil die Medienschau so kurz war!

    • Papa Rabe 11. Februar 2017   Reply →

      Servus Christof,

      und danke für deine Rückmeldung. Meintest du mit Verschieben, dass das Thema verschoben hätte werden sollen? In diesem speziellen Fall stand bei uns zur Auswahl, den Einzelcast machen oder an dem Sonntag keine FateCast-Folge bringen. Bei anderen Folgen haben wir die Aufnahme auch schon mal verschoben, aber dieses mal war es leider der letzt mögliche Aufnahmezeitpunkt. Die Rückmeldungen haben bisher gezeigt, dass Einzelfolgen eine gute Notlösung sind, jedoch nicht ins reguläre „Programm“ mit aufgenommen werden sollen. Daran halten wir uns. 🙂

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