Fate Core-Weltenbandchallenge Settingvorstellung: Barbaricum

Mit “Barbaricum” nimmt Iolet an der Fate Core-Weltenbandchallenge teil:

Der Kontinent versinkt im Chaos. Das Ende Roms ist in vollem Gange und ganz Europa hat sich in Bewegung gesetzt – auf der Flucht vor den hunnischen Panzerhorden. Doch in all dem Gewirr aus Blut, Rauch und Dampf, entsteht auch etwas Neues:

Stämme vereinen sich, Reiche entstehen, doch auch die Menschen wandeln sich. Eine neue Botschaft dringt in den Geist und die Herzen der Menschen. Sie bringt ihnen die Ankündigung eines neuen Zeitalters – einer Zeit der Aufklärung, der Vernunft und Gerechtigkeit. Eine Zeit der Befreiung.

Werft die alten Ketten der Unvernunft ab, die euren Geist so lange festhielten! Egal ob Mann ob Frau, ob Franke, Gote oder gar Burgunder, ob Fürst oder Sklave. Unsere Zeit ist gekommen!

Flugblatt des fränkischen Philosophen Grimoald
Sommer 441

Barbaricum ist ein Alternate-History-Setting. Wir befinden uns in Europa im Jahre 442 n.Chr., also inmitten der Völkerwanderung. Die politische Situation entspricht den real-historischen Gegebenheiten, soweit diese überliefert sind:
Das Römische Imperium ist gespalten in West und Ost und die Macht des westlichen Reiches bereits am versiegen. Die Hunnen überrennen Europa und treiben die anderen Völker vor sich her. Während die Goten gleichzeitig Verbündete aber auch ständige Bedrohung für Rom darstellen, konnten sich die Vadalen die Anerkennung des sterbenden Imperiums sichern. Ihr Fürst Geiserich scheint sich nun gegen die anderen Germanischen Stämme und auch den eigenen Adel zu stellen um seine eigene Macht zu stärken.

Zahlreiche germanische Stämme ziehen über den Kontinent auf der Suche nach einer neuen Heimat. Unter ihnen die Burgunden, jener sagenumwobene Stamm, dessen Geschichte Grundlage des wohl bedeutendsten deutschen Epos werden sollte – das Nibelungenlied.

Barbaricum präsentiert diese Situation des völligen Umbruchs im Gewandt eines vielseitigen Steampunk-Settings. Rom ist eine Metropole in der Tag und Nacht Sklaven die Maschinen am Laufen halten. Die Hunnen rasen mit einem scheinbar unaufhaltsamen Heer aus feuerspeienden Dampfpanzern heran. Germanische Stämme verlassen ihre Heimat, das von den Römern so genannte „Barbaricum“ und erkämpfen sich mit Äxten, Schwertern und Musketen neue Gebiete.

Und auf dieses Zeitalter trifft schließlich eine neue Philosophie, die sich dank des Buchdruckes in Windeseile gerade unter den vermeintlich so primitiven Barbaren ausbreitet: Die Ideen des Rationalismus und Aufklärung.
Immer mehr Stammesangehörige wollen sich nicht mehr damit zufrieden geben für die Pläne ihrer Fürsten ihr Leben lassen zu müssen, sondern entwickeln eigene Visionen einer Zukunft.

Krieger, Gelehrte, einfache Bauern, aber auch Adlige und sogar Sklaven verbünden sich über Stammesgrenzen hinaus um die Welt nach ihren Vorstellungen zu prägen – sei es mit der Feder oder dem Schwert. Unter ihnen befinden sich auch die Charaktere der Spieler.

Das Schicksal Europas liegt den Händen derjenigen, die den Mut haben, danach zu greifen.

Verfolge dieses Setting im Entwicklertagebuch des T:

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