Allgemein

Tianxia #2: Tianxia: Ein medialer Rundgang

Unser neues Fate-Hardcover Tianxia: Jade, Seide & Blut macht keinen Hehl aus seinen Inspirationen: Kung-Fu- und Wuxia-Fans werden so einige bekannte Namen auf der Medienliste im Buch erkennen, von Hero und Big Trouble in Little China über Jade Empire und Detektiv Dee bis hin zu The Man with the Iron Fists. Ich gehe heute einen Schritt weiter und verraten euch meine Geheimtipps für brachial inszenierte Kampfkunstmedien, die sich wunderbar mit den Fate-Regeln von Tianxia abbilden lassen.

Kung Fu Hustle

Diese Kampfkunst-Slapstick-Komödie von Stephen Chow zeigt beeindruckend, wie Tianxia am weniger ernsten Ende der Prügelskala aussehen könnte. Sie steht momentan auf Netflix und ist selbst dann noch unterhaltsam, wenn man an dem zweifelt, was man soeben gesehen hat.

Into the Badlands

Was passiert, wenn Wuxia-Kampfkunst vor einem postapokalyptischen Hintergrund auf Game of Thrones trifft, lässt sich in dieser Serie begutachten, mit einer wahnsinnigen Choreografie, die keine andere Live-Action-Serie bietet. Auf Amazon Prime lassen sich die ersten beiden Staffeln ansehen, die dritte ist bereits auf dem Weg.

https://www.youtube.com/watch?v=eB9dABjwa9o

RWBY

Über die inhaltlichen Qualitäten dieser animierten Machinima-Serie von Rooster Teeth kann man sich streiten (Anime-Fans mit einer Toleranz für ungewöhnlichen Humor sollten aufhorchen!), die animierten Kämpfe jedoch stehen über aller Kritik. Im folgenden Video seht ihr die ersten Trailer, die komplette Serie gibt es kostenlos auf Youtube, Staffel fünf läuft demnächst an.

 

 Was sind eure To-Go-Medien, wenn es um beeindruckende Kämpfe geht? Ab damit in die Kommentare für die anderen Tianxia-Fans … und natürlich auch alle die, die es noch werden wollen!

Werde ein Wuxia!

Tianxia als gebundenes Buch

im Uhrwerk-Shop vorbestellbar

Martial-Arts-Fantasy

Erfahre mehr über

Tianxia: Jade, Seide & Blut

Tianxia #1: Tianxia ist mehr als nur Fachchinesisch!

Der eine oder andere mag unser neues Fate-Hardcover Tianxia: Jade, Seide & Blut vielleicht schon abtun, weil er nicht viel mit Kung-Fu-Schlägereien und wilder Wuxia-Seilakrobatik anfangen kann…
Bleibt doch noch einen Moment! Wie immer bei Fate hat auch Tianxia ein ganzes Raster an Regeln und Ideen, die sich hervorragend für ähnliche – und gänzlich andere! – Genres verwenden lassen.

Lichtschwert und Boxhandschuh

Die charakteristischen Kampftechniken, mit denen Tianxia über 30 Seiten füllt, sind natürlich vorrangig für „asiatisch“ angehauchte Kämpfe gedacht, egal ob man dabei an Bruce Lee, Tiger & Dragon oder Naruto denkt. Diese drei Beispiele machen allerdings schon klar, dass die Regeln eine gewisse Flexibilität erfordern: Die Raufereien in einem alten Kung-Fu-Schinken funktionieren anders als die Kämpfe in einem Shônen-Anime, und doch lassen sich beide problemlos abbilden. Dementsprechend braucht es allerdings auch keine große Gedankenakrobatik mehr, um die Regeln in einem Star-Wars-esquen Lichtschwert-Setting oder einem nervenaufreibenden Boxduell zu verwenden! Tianxia präsentiert seine Kampftechniken in einer Art und Weise, die dem einfachen Schlagabtausch eine Menge Abwechslung verleiht und den Spielern zugleich erlaubt, einen ausbalancierten und individuellen Kampfstil für ihre Charaktere zu finden – oder einen ganz eigenen zu erschaffen und ihn im Laufe der Kampagne weiterzuentwickeln.

Viele nette Kleinigkeiten

Ein Stolperstein für Fate-Core-Anfänger und so manche Fortgeschrittene zugleich ist die bronzene Regel, die sinngemäß lautet: „Du kannst alles im Spiel als Charakter abbilden.“ Tianxia wirft diese Idee nicht nur halbgar in den Raum, sondern beschreibt ausführlich am Beispiel von Ermittlungen und Krankheiten, wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt. Auch Mechanismen, um mehr als einen Charakter zu spielen, werden behandelt, sei es im Rahmen einer epischen, Generationen umspannenden Kampagne oder mit mehreren wechselnden Gruppen in einer Runde. Die Zonen eines Konflikts sind natürlich ein weiterer interessanter Faktor, wenn sich so ziemlich jeder zweite Charakter mit meterhohen Sprüngen durch die Luft katapultieren kann, und letztendlich enthält die deutsche Übersetzung mit „Turbo-Tianxia“ auch noch eine (im Original nur digital erhältliche) Regelvariante, um die Kampfkunst-Action noch furioser zu gestalten. Dazu kommt die ebenfalls enthaltene Lebenspfad-Erweiterung, die den Spielern dabei hilft, die Hintergrundgeschichte ihres Charakters auszugestalten.

Wo der Sack Reis steht

Eine weitere Besonderheit ist die Art und Weise, in der Tianxia seine Spielwelt präsentiert: Einerseits ergibt sich zwischen den teils sehr allgemeinen, teils sehr speziellen Beschreibungen von Provinzen, Orten und Figuren ein lebendiger Rollenspielhintergrund, andererseits fokussiert sich das Buch sehr stark darauf, spielbare Abenteuerhooks zu generieren und dabei ganz fate-typisch reichlich „weiße Flecke“ zu lassen, die SL wie auch Spieler mit eigenen Ideen ausfüllen können. Generell lässt sich zwar sagen, dass es sich bei diesem Ländle durchaus um „Fantasy-China“ handelt, mit frei wählbarem Fantasy-Anteil und einer bewussten Unschärfe, was die genaue historische Epoche angeht, aber ähnlich wie bei den Kampfstilen bleibt auch hier offen, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln wird: Die beschriebenen NSC können ebenso gut übertriebene Manga-Schurken wie zweikämpferische Kung-Fu-Gegenspieler sein.

Abschließend lässt sich sagen, dass Tianxia: Jade, Seide & Blut ein Spiel ist, das auf den ersten Blick mit seiner Optik und seiner Thematik, auf den zweiten aber durchaus auch mit seinen Regeln und seinem Verständnis der Fate-Mentalität punkten kann, bei Anfängern wie auch Fortgeschrittenen.


Werde ein Wuxia!

Tianxia als gebundenes Buch

im Uhrwerk-Shop vorbestellbar

Martial-Arts-Fantasy

Erfahre mehr über

Tianxia: Jade, Seide & Blut

So the story goes – Eine Fate-Abenteuerwelt

Im Fatecast hatten wir darüber berichtet, dass es bald 30 Abenteuerwelten für Fate gibt. Das neueste Mitglied ist “So the story goes”, in dem es, wie der Name andeutet, hauptsächlich um das Erzählen von Geschichten geht. Aber das ist nicht das Einzige, das bemerkenswert an “So the story goes” ist: Der Fokus dieser World of Adventure liegt eher auf gewaltlosen Konfliktlösungen und der Macht des Wortes.

Die Spieler sind Geschichtenerzähler in den nicht näher benannten “Northlands”. Diese Nordlande sind erst vor kurzem von einem Tyrannen befreit worden, der dafür gesorgt hat, dass die Geschichtenerzähler verfolgt und ermordet wurden. Jetzt ist der Tyrann geschlagen, und das Land befindet sich im Wiederaufbau. Wie häufig in Fantasywelten, sind die Geschichtenerzähler nicht nur umherziehende Unterhalter, sondern auch Lehrer und Berater. Sie waren hoch angesehen, und es ist eine Ehre, einem Geschichtenerzähler Obdach, Speis und Trank zu gewähren.

Zur Sicherheit, aber auch aus simplen Gründen wie einer besseren Darbietung, reisen die Charaktere immer in einer Gruppe (und natürlich, damit es einen Grund für die Charakterzusammenführung gibt).

Im Gegensatz zu einigen anderen Abenteuerwelten ist die Charaktererschaffung von “So the story goes” relativ klassisch Fate. Hervorzuheben ist, dass das Konzept ein Instrument  oder eine andere darbietende Kunst enthalten muss, die der Geschichtenerzähler beherrscht.

Die Fertigkeitenliste ist recht kurz und umfasst acht Fertigkeiten. Zwei können auch für körperliche Angriffe genutzt werden, sind aber nicht primär darauf ausgelegt, denn: “Most action in So the Story Goes involves talking to people and finding the right words to influence them.” (Die meisten Aktionen in “So the story goes” beinhalten, mit Menschen zu sprechen und die richtigen Worte zu finden, um sie zu beeinflussen”). Aus diesem Grund bekommen Charaktere auch nur einen Stressbalken, denn ein falsches Wort kann einen Geschichtenerzähler genauso treffen wie ein Messer.

Ein weiterer Regelteil widmet sich dann auch den verbalen und sozialen Konflikten, die wie bereits eingangs erwähnt, eine große Rolle in dieser World of Adventure spielen. Beispielcharaktere, ein Überblick über die Northlands sowie ein ausführliches Beispielszenario runden das Gesamtbild ab.

“So the story goes” ist mit Sicherheit keine typische Rollenspielwelt, aber sicher eine, die es verdient hat, dass man einen Blick auf sie wirft.

Alex und die Seelenfänger Illustrationen

In Folge#29 des FateCast wurde Jörg der Kopf hinter dem Fate-Setting “Seelenfänger” interviewt. Während der Vorstellung des Settings wurde auch kurz darüber gesprochen das Alex für die erste Version des Rollenspiels Illustrationen beisteuerte. Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenhalten und werfen einen Blick auf diese. Die Crowdfunding-Kampagne für Seelenfänger ist im übrigen bereits im vollen Gange. Neben einem neuen Regelwerk, neuem layout gibt es auch komplett neue Illustrationen die wir euch bald im Detail vorstellen werden.

Seelenfänger „Täuscherland“ Crowdfunding gestartet

Das Dark-Fantasy-Rollenspiel Seelenfänger wird aktuell in einem Crowdfunding bei Startnext finanziert um das Spiel in seiner neuen Inkarnation als Fate Core Setting bei der Redaktion Phantastik zu veröffentlichen.

Das geeinte Reich ist gefallen. Ein Fluch brachte den Untergang und machte es zu dem, was es heute ist – einem Kerker. Ein magischer Nebel, erfüllt von unheiligem Eigenleben, umschließt das Täuscherland und lässt die Barrieren zur Anderswelt brüchig werden: Rastlose Seelen suchen das Land heim, dunkle Sagengestalten und monströse Schrecken machen Jagd auf die Menschen. Im Hintergrund spinnt der Täuscher – Verräter und Fluchbringer – seine Fäden und hält das Land im Würgegriff. Er ist ein Seelenfänger, geboren mit der Gabe, die Seelen der Toten zu beherrschen. Seine Kräfte lassen selbst die rigide kontrollierten Magierorden und die Priester der Sieben mal Sieben machtlos erscheinen.

Glücklicherweise ist er nicht der einzige, der mit den Toten spricht. Und obwohl die Orden der Seelenfänger stets uneins sind, könnten sie bald zum einzigen Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit werden.

Seelenfänger ist ein Dark-Fantasy-Rollenspiel in einer düsteren, mittelalterlichen Welt. Die Spieler schlüpfen in die Rolle von reisenden Seelenfängern und ihren Begleitern. Die erste Veröffentlichung Seelenfänger: Täuscherland wird die Spielwelt präsentieren. Fate Core bildet den Regelkern des Settings, und das Buch wird selbstverständlich die notwendigen Regelergänzungen und Anpassungen zum Spielen mit Fate Core beinhalten.

 

 

Im Settingband Täuscherland  findet ihr auf über 300 Seiten  …

  • ausführliche Beschreibungen der 12 Regionen des Täuscherlandes
  • über 40 NSCs mit Fate-Spielwerten
  • über 40 rastlose Seelen und andere Feinde
  • unzählige Abenteuer-Aufhänger, Mythen und Legenden
  • neue Fate-Regeln für Magie, Artefakte und Reliquien, sowie für Geister und Seelenfang

Das Setting wird durch zwei etwas kleinere Ergänzungsbände abgerundet werden, welche der Spielwelt weitere Themenkomplexe hinzufügen und gemeinsam mit Täuscherland einen weiten Storybogen spannen.

Mehrere Abenteuer, Onesheets und ein Kampagnenband sind ebenfalls bereits fertig geschrieben oder in Vorbereitung.

Darüber hinaus wird im Oktober die zugehörige Kurzgeschichtensammlung Geisterland: Geschichten in der Welt der Seelenfänger beim Verlag Torsten Low erscheinen. Ein illustres Team aus 13 namhaften Autoren und erfolgreichen Newcomern der Phantastik-Szene schrieb die Anthologie mit ebenso vielen Kurzgeschichten aus dem Täuscherland.

Parallel zu den Buch-Publikationen wurde ein professionelles Hörspiel mit dem Titel Täuscherland: Der Krieg der Seelenfänger pünktlich zum Herbst fertiggestellt. Das Hörspiel erzählt die Vorgeschichte des Täuscherlandes und wird kostenlos erhältlich sein. Drahtzieher hinter diesem Projekt ist der Hamburger Autor und Tausendsassa Marco Ansing.

Außerdem komponiert das renommierte Hamburger Musikertrio Erdenstern einen dark-fantastischen Soundtrack für Seelenfänger. Der Soundtrack IMMORTALIS ist bereits in Produktion. Erdenstern steuern zudem großartige Teaser und Trailer für die Crowdfunding-Kampagne bei.

 

Anthologie, Hörspiel und Soundtrack sind auch in den Dankeschöns des Crowdfundings auf Startnext enthalten.

 

Weitere Publikationen sind geplant. Zusätzliche Informationen gibt es auf der Website des Projekts seelenfaenger-rpg.de oder der Verlagswebsite redaktion-phantastik.de.

 

Wusstest du, dass dir für Fate zwei offene Lizenzmodell zur Verfügung stehen?

Du kannst Dir die Fate-Regeln nicht nur kostenlos herunterladen, du kannst auch die Settings, Welten und Abenteuer, die du mit und für Fate erfunden hast auch unkompliziert veröffentlichen. Dazu stehen dir zwei Lizenzmodelle, nämlich OGL und CC-BY zur Verfügung. Die Open Game Licence wurde 2000 von Wizard of the Coast erstellt, Creative Commons Lizenzen sind nur unwesentlich jünger und sind in vielen Bereichen wie Musik, Radiosendungen und Wissenschaft verbreitet. Die Lizenz bezieht sich jeweils auf das System Referenz Dokument – also die Regeln. Die sonstigen Texte oder gar Bilder das Fate Regelwerks sind nicht eingeschlossen.

Praktisch bedeutet dies, wenn wir von der einfacheren CC-BY-Lizenz ausgehen, dass du dein Fate-Setting schreiben kannst unter Verwendung aller Regeln und Regelfachbegriffe und es dann in jeder Form veröffentlichen kannst. Du musst lediglich klar und namentlich sagen, dass dein Werk auf Fate basiert (ein fertiger Textbaustein dazu findet sich auf der Seite zur CC-BY-Lizenz). Du kannst alle Nutzungsrechte bei dir behalten. Du kannst aber auch dein Werk ebenfalls unter CC-BY veröffentlichen, was das tollste wäre, oder auch eine restriktivere Creative Commons Lizenz wählen.

In jedem Fall wäre es doch toll, wenn auch andere in deiner Welt spielen können!

Feedback please

Euer Feedback ist unsere Bezahlung. Was gilt es zu verbessern? Welche Themen wünscht Ihr Euch? Fehlen Euch Downloads? Gibt es Produkte die Ihr unbedingt haben wollt? Sagt es uns in der Kommentarspalte, schreibt uns eine Mail, besucht uns auf Facebook, G+ oder twittert uns.

    Wusstest du, dass Fate kostenlos bereitsteht?

    Viele Rollenspiele bieten Schnellstartregeln kostenlos an, um in das System hineinzuschnuppern. Fate geht ein – oder eher zwei Schritte weiter: sowohl das Fate-Core-, das Turbo-Fate-Regelwerk als auch das Fate-Handbuch könnt ihr kostenlos herunterladen. Ihr könnt also gänzlich ohne finanzielle Hürde sehr tief in Fate einsteigen. Das fällt natürlich umso mehr ins Gewicht, wenn ihr als ganze Spielrunde Fate spielen wollt.

    Aber es gibt noch so viel mehr im Downloadbereich von faterpg.de: Neben den obligatorischen Charakterbögen (sowohl generischer als auch auf bestimmte Settings angepasste) findet ihr viele praktische Sachen wie Spickzettel, Spielgestaltungsbogen, Erfolgsleiter, Stuntmaker etc. Auch Vorgängerversionen von Fate Core könnt Ihr dort finden. Ein ganzer wichtiger Bereich ist das Fan-Material, denn faterpg.de dient auch als Plattform für Fan-Settings und -Adaptionen. Zusammen mit einigen speziellen Downloads wie Fate-Logo und -Font tummeln sich dort über 50 Downloadlinks.

    Bedien dich und sei eingeladen, auch dein Fate-Material über diese Seite mit der Community zu teilen!