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Eagle Eyes #17: Ein Überblick über Orakel und Weissagungen

„Wenn Krösus den Halys überschreitet, wird er ein großes Reich zerstören.“ Mit diesem berühmten Ausspruch des Orakels von Delphi zog der letzte König von Lydien siegessicher in den Krieg, doch am Ende war es sein eigenes Reich, das seinen Untergang fand. Ein schönes Beispiel für das Thema, dem wir uns heute widmen möchten: die Wahrsagerei. Diese wird im Settingband von Eagle Eyes – In den Schatten Roms nur kurz angerissen, spielte in der römischen Republik jedoch eine wichtige Rolle und kann in verschiedenen Bereichen gut eingebunden werden.

 

Wahrsagerei im alten Rom

Damals war man der festen Überzeugung, dass die Götter den Menschen über Zeichen ihre Zustimmung oder Ablehnung kundtaten. Aus diesem Grund wurden größere Entscheidungen sowohl auf politischer als auch privater Ebene nur getroffen, wenn vorher die Götter dazu befragt worden waren.

 

Die verschiedenen Wahrsager Roms

Betrachten wir uns erst einmal, wer damals diese besondere Gabe besaß. Schließlich gab es vor allem im staatlichen Bereich feste Rollen und Zuständigkeiten.

 

Die Auguren

Wenn es um die offizielle Wahrsagerei geht, standen die Auguren ganz oben auf der Liste. Sie waren spezielle Beamte, die mit Hilfe z. B. der Vogelschau prüften, ob ein geplantes Unternehmen das Wohlwollen der Götter genoss. Sie konnten sowohl vom römischen Senat als auch von Privatpersonen, allen voran den Familienoberhäuptern, befragt werden. Hauptsächlich aber wurden sie von einem Magistrat beauftragt, bevor politische Entscheidungen getroffen wurden. Dazu gehörte z. B. das Einsetzen eines neuen Magistrats, das Ausrufen von Kriegen und Feldzügen, die Einführung neuer Gesetze und dergleichen.

 

Der Augur führte dann eine auspicia (Vogelschau) durch, bei der am Ende entweder eine positive (nuntatio) oder negative Entscheidung (obnuntatio) verkündet wurde. Gab der Augur bekannt, dass die Götter das fragliche Ereignis ablehnten, dann wurde es mit großer Sicherheit abgebrochen. Der Magistrat konnte sich zwar dieser Entscheidung widersetzen, doch wurde ein solches Verhalten mit äußerstem Misstrauen betrachtet. Sollten sich sogar negative Konsequenz daraus ergeben, dann konnte dies schwere Strafen für den uneinsichtigen Magistraten nach sich ziehen. Dasselbe galt für den Auguren, wenn diesem eine falsche Interpretation nachgewiesen werden konnte.

 

Das Besondere an den Auguren war, dass sie nur deuteten, ob die Götter eine bestimmte Handlung befürworten oder ablehnten. Anders als bei sonstigen Wahrsagern oder Zukunftsdeutern gaben sie keine Handlungsaufforderung ab. Dennoch waren sie es, die bei vielen politischen Entscheidungen die Macht hatten, diese zu verhindern, weshalb sie zu den mächtigsten Männern Roms zu zählen sind.

 

Die Pontifices

Darüber hinaus gab es mehrere offizielle Stellen, zu deren Aufgaben es auch gehörte, den Rat der Götter einzuholen. Da wären zum einen die Pontifices, die man am ehesten als sakrale Beamte bezeichnen könnte. Sie überwachten die Einhaltung aller religiösen Vorschriften. Wichtig für uns ist in dem Zusammenhang vor allem, dass sie als Berater in religiösen Belangen fungierten und dazu zählten damals auch rechtliche Belange und das Gesetz betreffende Fragen.

 

Ein Pontifex hatte Einblick in die geheimnisvollen Wege der Götter und teilte dieses Wissen auf Anfrage unentgeltlich mit den Ratsuchenden.

 

Die Flamines

Zum selben Kollegium gehörten noch die Flamines. Ein Flamen war ein Priester im Dienste jeweils einer bestimmten Gottheit und konnten ebenfalls die Zukunft mit Hilfe verschiedener Methoden voraussagen. Fühlte man sich mit seiner Frage zu einem speziellen Gott hingezogen, dann wendete man sich gerne an den dafür zuständigen Flamen.

 

Die sibyllinischen Bücher

Zudem gab es da noch die sibyllinischen Bücher, eine Sammlung von griechischen Orakelsprüchen, die von einer Wahrsagerin (Sibylle) erstellt worden sein sollen. Diese wurden zur Zeit von Eagle Eyes – In den Schatten Roms vom Quindecimviri sacris faciundis, einem 15 Mann starken Priesterkollegium bestehend aus Patriziern und Plebejern, im Geheimen aufbewahrt und in Krisenzeiten auf Antrag des Senats mit Hilfe zweier griechischer Übersetzer konsultiert.

 

Hierbei muss aber erwähnt werden, dass das Kollegium lediglich das Ergebnis der Öffentlichkeit präsentierte und nicht, wie die Befragung der Bücher vonstattengegangen war. Geschickte Adler haben hier einige Möglichkeiten, dies zu ihrem Vorteil zu nutzen, sofern sie Zugang zu dem Kollegium und/oder den zeremoniellen Riten erhalten.

Die Weissagungen sollten hierbei vor allem die richtigen religiösen Handlungen und Zeremonien wiedergeben, um größere Unglücke zu verhindern oder nach besonderen Ereignissen (wie einem Erbeben, einer Seuche oder bei der Sichtung eines Kometen) zu sühnen.

 

Die Haruspices

Außerhalb der römischen Priesterschaft gab es zudem noch die Haruspices, in der Regel Priester einer nicht-römischen Gottheit. Zwar konnte es vorkommen, dass ein Haruspex auch für den Senat tätig wurde, dann aber höchstens in beratender Funktion. Die Beziehung der Römer zu ihnen schwankte zudem über die Jahrhunderte hinweg teils sehr stark und konnte von bloßer Skepsis bis hin zu Verboten reichen. Zur Zeit von Eagle Eyes – In den Schatten Roms erlebten sie eine Hochzeit und hatten sich zu einem 60 Mann starken Kollegium zusammengeschlossen.

Sibyllen & Propheten

Zudem sind noch die Sibyllen und Propheten zu nennen, wobei eine Sibylle eine Prophetin war, die ihre Weissagungen meistens in einem ekstatischen Zustand kundtat. Eigentlich sind sie mehr im Orient und Griechenland zu finden, aber da sie sich sehr stark zu Erdgöttinnen zugehörig fühlen, kann man sie bei Bedarf mit einem römischen Mysterienkult, der sich der Magna Mater Kybele verschrieben hat, verbinden und sie damit nach Rom ziehen.

 

Grundsätzlich unterscheiden sich Sibyllen und Propheten von den bisher genannten, dass sie sich im direkten Auftrag einer Gottheit sehen. Priester hingegen dienen zwar einem Gott, erfragen aber nur bei Bedarf ihren oder seinen Ratschlag. Propheten eignen sich im Spiel sehr gut als feurige Redner inmitten einer Menge, wo sie Unruhe stiften könnten oder eine für die Adler ungünstige Stimmung erzeugen.

 

Verschiedene Wahrsage-Methoden

Neben der oben bereits erwähnten Methode, die sibyllinischen Bücher zu Rate zu ziehen, gab es noch einige weitere Methoden.

 

Der Vogelflug

Die Vogelschau wurde von den Auguren durchgeführt, wobei keine direkten Fragen beantwortet wurden. Stattdessen erfuhr man lediglich, ob die Götter mit dem Vorhaben einverstanden waren oder eben nicht.

 

Zu diesem Zweck wurde vom Auguren ein rechteckiger Bereich im Himmel festgelegt, in dem die Deutung erfolgen sollte. In Rom gab es zudem das auguraculum, einen festgelegten Platz auf dem Capitol, an denen diese Art der Deutung durchgeführt wurde.

 

Es konnten verschiedene Elemente zur Deutung herangezogen werden. Da war zum einen der Gesang von Singvögeln, aber eben auch der Flug. Hierbei war von Bedeutung, welche Art von Vogel zu welcher Tages- und Jahreszeit wo zu sehen war. Erschien zum Beispiel ein Rabe zur Linken, war das ein positives Zeichen. Es konnte aber auch das Fressverhalten von Hühnern gedeutet werden.

 

Die Leberschau

Eine etwas detaillierte Weissagung wurde mit Hilfe der Eingeweideschau erreicht. Zu diesem Zweck wurde ein Opfertier geschlachtet und die Eingeweide nach ihrem Aussehen und auf ihre Beschaffenheit geprüft. Allen voran war die Leber von besonderem Interesse, da sie wie das Herz als Sitz des Lebens galt.

Für die Leberschau wurde das Organ in mehrere Bereiche unterteilt. Zum einen stand die rechte Seite für die Person, die die Befragung angeordnet hatte und die linke galt den äußeren Verhältnissen. Außerdem waren weitere Bereiche der Leber unterschiedlichen Göttern und damit Lebensbereichen zugeordnet. Besondere Merkmale in diesen Bereichen wurden dann als Zeichen der Götter gedeutet, wobei Missbildungen und dergleichen als negative Omen und besonders gesunde Exemplare als positive Zeichen angesehen wurden.

 

Die Blitzlehre

Diese Form der Weissagung wurde von den Auguren durchgeführt, es wurden aber vom Senat nicht selten Haruspices als Berater herangezogen.
Blitze waren eindrucksvolle Naturphänomene, die den Göttern zugeschrieben wurden und an denen man ihren Willen ablesen konnte. Dabei beobachtete man, woher ein Blitz kam sowie seinen Verlauf und wo er ggf. einschlug und zu welcher Tageszeit er auftrat. Zudem unterschied man verschiedene Arten von Blitzen, die dann verschiedenen Göttern zugeordnet wurden. Orte, an denen ein Blitz eingeschlagen hatte, wurden als besonders heilig angesehen und mit besonderen Einfassungen (Puteale) versehen.

 

Es konnten auch andere Himmelserscheinungen wie Wolkenformen, Regen oder Lichterscheinungen wie Regenbögen von Bedeutung sein.

 

Würfel

Sehr beliebt bei den Römern war die Weissagung mit Würfeln. Hierzu wurden fünf Würfel verwendet, die aus quaderförmigen Sprunggelenkknöchelchen meistens von Schweinen, Ziegen oder Schafen gemacht waren und die vier unterschiedlich geformte Seiten zeigen konnten. Diese Seiten hatten unterschiedliche Zahlenwerte (1, 3, 4 & 6).

 

Um nun die Zukunft vorauszusagen gab es unterschiedliche Methoden. Entweder es wurde die Gesamtsumme des Wurfs gezählt und das Ergebnis stand dann für einen griechischen Buchstaben, der mit Hilfe des Buchstabenorakels interpretiert wurde. So stand die 30 für das Alpha, 28 Beta (29 war mit den Würfeln nicht möglich) etc. und im Orakel stand Alpha für: „Alles wirst du glücklich tun, das sagt der Gott.“

 

Eine weitere Methode war die Kombination der Würfelwerte, d. h., welcher Wert an welcher Stelle erwürfelt worden war. Diese Methode war sehr beliebt und die daraus resultierenden Ergebnisse und deren Deutungsmöglichkeit standen sogar als Steintafeln auf einigen Marktplätzen. Ein Beispiel hierfür wäre: 1,1,1,6,4 [Summe:] 13. Von Aphrodite fallen drei Einser, dann ein Sechser, als fünfter ein Vierer: Reise, wohin du willst! Froh wirst nämlich nach Hause du kommen, finden wirst du und tun, was du in deinem Herzen erwägst. Aber bete zu Aphrodite und dem Sohn der Maia [Hermes].

 

Träume

Eine weitere Methode bestand darin, sich die eigenen Träume von Traumdeutern entschlüsseln zu lassen. Man glaubte hierbei, dass die Götter einem vor allem im berauschten Zustand Einsichten schenken würden, weshalb es spezielle Heiligtümer gab, in denen man sich betrinken und in einer Kammer seinen Rausch ausschlafen konnte. Am nächsten Morgen deutete der ansässige Traumdeuter einem gegen einen kleinen Obolus dann die nächtlichen Visionen.

 

Das Orakel

Hierbei handelte es sich um eine Person, durch welche die Götter direkt zu den Menschen sprachen. Das geschah aber selten in direkter Weise. Stattdessen waren die Sinnsprüche oft kryptischer Natur. Meistens standen Berater zur Verfügung, die einem bei der Deutung der Worte halfen.

 

Noch weitere Methoden

Natürlich streifen wir damit nur die Spitze des Eisberges. Darüber hinaus gab es noch viele andere Möglichkeiten wie Lose, Bücherbefragungen usw., um den Willen der Götter zu erfragen und in den oben aufgeführten Punkten haben wir ebenfalls nur einen winzigen Teil dessen aufgezeigt, was damit zusammenhängt. Es soll aber auch nur darum gehen, ein Gefühl dafür zu vermitteln.

Aus diesem Grund wollen wir im nächsten Artikel dann auch etwas praktischer werden. Wir schauen uns nämlich an, wie wir die bisher angehäuften Informationen auf die eine oder andere Weise ins Spiel einbauen könnten.

Das Fate-Team-Interview: Florian Schwennsen

Die Fate-Redaktion stellt sich zum selbstgeführten Interview.
Heute: Florian Schwennsen

Was machst du in der Fate-Redaktion?

Lektorat, Korrektorat, Redaktion

Wie kamst du zum Rollenspiel?

Schwer zu sagen – ist ja schon ewig her. Ich glaube, es war ein DSA-Prospekt von Schmidt Spiele, auf den ich im Spielzeuggeschäft gestoßen war.

Was war dein erster Kontakt mit Fate?

Als ich mich nach Umzugs-Interessenverschiebungs-Familengründungspause vom Rollenspiel im Internet umsah, was sich in der Zwischenzeit getan hatte, stieß ich auf “Malmsturm – Die Regeln”, das in jeglicher Hinsicht voll bei mir einschlug.

Nenne zwei deiner Aspekte?

  • Ich kümmer mich drum.
  • Papa.

Bei welchem Rollenspiel denkst du: „Tolles Setting, aber ich würde es mit Fate spielen.“

Symbaroum

Gibt es ein System oder eine Welt, die du unbedingt einmal probieren willst?

Bist du lieber Spieler oder Spielleitung?

zur Zeit lieber Spieler

Hast du neben Fate noch weitere Projekte am Laufen?

xxx

Welche Fate-Spiele sind deine Lieblingsspiele

Was machst du wenn du nicht Rollenspiele spielst?

Familie, Rennrad fahren

 

Mutant Year Zero Crowdfunding

Heute geht es mal nicht um Fate. Auch wenn das folgende Setting bei so manchem Redakteur/in weit oben in der Liste mit Fate bespielt zu werden steht. Heute geht es um ein Crowdfunding des Uhrwerk Verlag der gerade dabei ist die deutsche Übersetzung des originär schwedischen Rollenspiels Mutant Year Zero zu crowdfunden. Wem die Beschreibung des Kickstarters nicht reicht kann sich eine Rezension der Teilzeithelden ansehen.

https://www.kickstarter.com/projects/58354395/mutant-year-zero-deutsche-ausgabe/description

Bildnachweis: Artikelbild von Jonas Skoog

Fate-Sudoku #2

Wir präsentieren: Fate-Sudoku.
Prinzipiell funktioniert es wie gewöhnliches Sudoku, nur dass es anstelle der Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 die Zahlen -4, -3, -2, -1, 0, +1, +2, +3 und +4 verwendet.

Es gibt aber eine kleine Erschwernis: Alle Zahlen außer -4 und +4 können mit den Fate-Würfeln auf unterschiedliche Weise dargestellt werden. Und werden es auch. So mag eine +2 in einem Feld als +00+ geschrieben sein und in einem anderen als -+++. Für das Rätsel zählen sie aber beide als +2. Achtet also auf nur scheinbare Unterschiede.

Das Fate-Team-Interview: Robert Rydlo

Die Fate-Redaktion stellt sich zum selbstgeführten Interview.
Heute: Robert Rydlo

Was machst du in der Fate-Redaktion?

Lektorat, ein wenig Übersetzung, vielleicht demnächst mal Redaktion für ein Buch

Wie kamst du zum Rollenspiel?

Nachdem ich 1990 mit Begeisterung das Computer Rollenspiel “Eye Of The Beholder” gespielt habe, stellte ich fest, dass es auf einem Spiel genannt AD&D beruht. Ich bin dann 350km mit dem Zug nach Wien zum einzigen Rollenspielladen im Land gefahren und habe mir die Bücher und die Forgotten Realms Kampagnenbox geholt.  Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte….

Was war dein erster Kontakt mit Fate?

Ich war auf der Suche nach einem leichtgewichtigen Universalsystem das meiner Art zu Spielleiten entgegen kam.

Nenne zwei ein paar deiner Aspekte?

  • Geschichtenerzähler
  • Es gibt zu viele interessante Dinge als dass man sich nur mit einem abgeben sollte
  • Try everything twice

Bei welchem Rollenspiel denkst du: „Tolles Setting, aber ich würde es mit Fate spielen.“

Gibt es ein System oder eine Welt, die du unbedingt einmal probieren willst?

Bist du lieber Spieler oder Spielleiter?

60% Spielleiter, 40% Spieler

Hast du neben Fate noch weitere Projekte am Laufen?

Nö, dafür habe ich mit meinen anderen Hobbies zu viel zu tun.

Welche Fate-Spiele sind deine Lieblingsspiele

Was machst du wenn du nicht Rollenspiele spielst?

Meine Frau und die Katze verwöhnen, Brettspiele zocken, Miniaturen bemalen, Fotografieren, Modellfliegen und BBQ

 

Fate Core 2. Auflage ab sofort im Versand

Wie wir bereits berichtete ist Fate Core ausverkauft gewesen. Es wurde also Zeit, eine zweite Auflage ins Rennen zu schicken, und das obwohl Fate Core erst 2015 erschein und keine für Rollenspiel übliche kleine Auflagen spendiert bekommen hat. Das bedeutet, dass zum einen Fate Core von Euch geschätzt wird und zum anderen unsere Arbeit als deutsche Redaktion nicht die schlechteste ist. Da wir aber stetig bemüht sind, gute Übersetzunge mit gutem Lektorat und ordentlichem Satz sowie den ein oder anderen Zusatzinhalt zu realisieren, schickten wir den Buchblock erneut ins Lektorat und bearbeiten diesen für die zweite Auflage.
Die 2. Auflage ist ab heute wieder erhältlich.

Natürlich wurde auch der Download des Regelwerks entsprechend aktualisiert.

Was ändert sich:

  • Der Buchblock hat ein weiteres Gesamtlektorat erhalten. Das bedeutet, es wurden Fehler korrigiert und Seitenverweise berichtigt.
  • Aspekte wurden neu formatiert basierend auf unserem nun für alle Produkte gültigen Styleguide.
  • Kapitelseiten wurden neu gestaltet.
  • Das Inhaltsverzeichnis wurde um eine Ebene erweitert, um die Zugänglichkeit des Buches zu erhöhen.
    Das Impressum hingegen wurde auf eine Seite gesetzt, um Platz für das neue Inhaltsverzeichnis zu schaffen und dabei die nachfolgenden Seiten nicht zu verschieben, damit die Seitenverweise aus anderen Produkten, Foren Rezensionen, Blogs etc. erhalten bleiben.
    Weitere Zusätze wurden ab Seite 300 eingearbeitet.
  • Der Spickzettel wurde erweitert.
  • Der Anhang wurde ergänzt um:
    • eine Übersicht der 4 Aktionen, 4 Ergebnisse
    • eine Tabelle mit der Wahrscheinlichkeitsverteilung zweier widerstreitender Würfe
    • eine Tabelle mit der Wahrscheinlichkeitsverteilung eines Wurfs
    • eine Übersicht mit Optionen beim Erreichen von Meilensteinen
    • eine Tabelle, die zeigt was Fate Core von Turbo Fate unterscheidet
    • eine Überblick der Fate-Versionen
    • eine Zusammenfassung der Fate-Lizenz

Das Fate-Team-Interview: Alexander Klein / Papa Rabe

Die Fate-Redaktion stellt sich zum selbstgeführten Interview.
Heute: Alexander Klein / Papa Rabe

Was machst du in der Fate-Redaktion?

Übersetzer (u.a. Nest, Eagle Eyes) und Quasselstrippe beim Fate-Cast

Wie kamst du zum Rollenspiel?

Der Kumpel meines Bruders wollte DSA ausprobieren und die Gruppe brauchte noch einen Spieler. Also wurde ich als neugieriger kleiner Bruder gleich mit eingepackt. Damals verschlang ich gerade die Drachenlanze-Romane, weshalb mein erster Charakter ein Zwerg namens Flint wurde. Das erste Abenteuer ist mir heute noch in Erinnerung geblieben und die Runde traf sich in dieser Form nie wieder. Aber vor allem der Kumpel und ich blieben beim Hobby hängen.

Was war dein erster Kontakt mit Fate?

Vor einigen Jahren bastelte ich an einem eigenen System, bei dem ich einiges anders machen wollte. Nach der ersten Ideenfindung ging’s an die Recherche und zu meiner Freude musste ich feststellen, dass ich mit den meisten Ideen nix neues am Start hatte und mir dementsprechend die ganze Arbeit sparen konnte. Das war damals Fate 2 und ich war sofort angefixt. Bis zum ersten Spiel sollte es aber leider noch ein paar Jahre dauern.

Nenne zwei deiner Aspekte?

  • „Ich bin der Übersetzer, der die Nacht durchklappert!“
  • „Das wäre auch ein interessantes Projekt!“

Bei welchem Rollenspiel denkst du: „Tolles Setting, aber ich würde es mit Fate spielen.“

Gibt es ein System oder eine Welt, die du unbedingt einmal probieren willst?

Ich würde sehr gerne mal ein Superheldensetting vor allem im Stil von X-Men ausprobieren.

Bist du lieber Spieler oder Spielleitung?

Eigentlich lieber Spieler, nur habe ich bei Fate keinen, der es leitet. Aber meine Kinder haben schon angekündigt, dass Sie das auch mal machen zu wollen, weshalb ich gerade an einem passenden Projekt arbeite. 😉

Hast du neben Fate noch weitere Projekte am Laufen?

Einige, die derzeit leider auf Eis liegen. Unter anderem ein Webcomic, eine eigene kleine Welt, eine Kinder-Hörbuchreihe, Blogartikel übers Basteln, Escape-Games und Hörbücher/-spiele etc.

Welche Fate-Spiele sind deine Lieblingsspiele

Was machst du, wenn du nicht Rollenspiele spielst?

Ganz vorne steht mal, Familienvater sein. Das nimmt derzeit noch einen Großteil meiner Freizeit in Anspruch, wird aber zum Glück immer mehr mit Sachen wie Rollenspiele kombiniert. Daneben noch zeichnen, basteln, Escape-Games besuchen und Sachen ausdenken.

 

Das Fate-Team-Interview: André Pönitz

Die Fate-Redaktion stellt sich zum selbstgeführten Interview.
Heute: André Pönitz

Was machst du in der Fate-Redaktion?

Den FateCast, die Regeln für Engel und Seelenfänger, meine eigene Spielwelt Opus Magnum, ein wenig Übersetzung, Lektorat und Redaktion sowie eine Menge Fahnenkorrektorat … Praktisch bin ich also das Mädchen für alles!

Wie kamst du zum Rollenspiel?

Das war das D&D 3.0 Starter Set mit Freunden – Wir haben pubertiert und auch entsprechend gespielt. War toll!

Was war dein erster Kontakt mit Fate?

Alles vor dem Fate-Core-Kickstarter ist mystische Vergangenheit.

Nenne zwei deiner Aspekte!

  • Fate ist nur das aufdringlichste Pferd in meinem Stall
  • „Hm, reizt mich jetzt nicht unbedingt.“
  • Konzeptmensch
    (Ich habe genau gesehen, dass ich nicht der einzige bin, der drei Aspekte genommen hat …!)

Bei welchem Rollenspiel denkst du: „Tolles Setting, aber ich würde es mit Fate spielen.“

Gibt es ein System oder eine Welt, die du unbedingt einmal probieren willst?

Immer wieder mal, bis ich es dann einfach probiere. =P

Bist du lieber Spieler oder Spielleitung?

Mal das, mal das, gern mit etwas Abwechslung.

Hast du neben Fate noch weitere Projekte am Laufen?

Ich arbeite immer irgendwie an meinem eigenen Rollenspiel Los Muertos, an Splittermond und Ratten! sowie an dem einen oder anderen unangekündigten Ding hier und dort.

Welche Fate-Spiele sind deine Lieblingsspiele?

Was machst du, wenn du nicht Rollenspiele spielst?

Andere Medien verschlingen, Schreiben, in Foren herumlurken und reisen. Und manchmal bin ich auch noch Lehrer, wie gefühlt jeder zweite Mensch in der Rollenspielbranche.