Wie das Rollenspielsystem Fate seine Reise nach Deutschland antrat.

Ein Essay über die Veröffentlichung von Fate in der deutschen Rollenspielszene von Dominik Pielarski

Dieses Essay wurde im Zuge des Crowdfundings der deutschen Übersetzung der Buchreihe Designers & Dragons geschrieben. Das notwendige Stretchgoal wurde zwar nicht erreicht aber wir wollen Euch das ganze dennoch nicht vorenthalten.

Was Gurps für die simulierende und damit klassische Betrachtungsweise des Rollenspiels ist, dürfte Fate für die erzählerische Fraktion sein. Beide eröffnen mit ihrem universellen Ansatz ein Universum an Möglichkeiten, Genrekonvention und Hintergundwelt abzubilden. Beide sind durchaus Großartig in dem, was Sie tun. Beide haben eine deutsche Version vorzuweisen.
In diesem Essay soll es um den deutschsprachigen Kosmos von Fate, seine Entwicklung und Eigenheiten sowie die ein oder andere Anekdote gehen.

Wir betrachten kurz den Werdegang von Fate im Ursprungsland Amerika, um dann einen Blick auf die Anfänge in Deutschland zu werfen. Wir sehen uns das erste ins Deutsche übersetzte Fate an, um nach ein paar Jahren die Fate-Welle über Deutschland zusammenschlagen zu erleben. Alsbald werden die ersten Fate-Rollenspiele aus dem Boden sprießen und begründen so eine aktive Fan-Szene. Dabei springen wir ein wenig durch die Jahre und zeitreisetypisch bekommt dieser Text den Aspekt:
Wie ’ne Flipperkugel durch Raum und Zeit.

Kampagnen-Verlaufsbogen

Kampagnen mit Verlaufsaspekten

Eine Kampagne zu spielen, in der alle Spieler dem Handlungsbogen folgen und mitfiebern, kann durchaus eine Herausforderung darstellen. Wenn die Spieler in der Arbeitswelt angekommen sind und/oder Familie haben, wenn man sich deshalb seltener und unregelmäßig trifft, dann kann man nicht erwarten, dass sie sich immer an alles erinnern.

Nun bietet Fate in seinem Kern ja bereits eine Methode an, komplexe Sachverhalte auf einzelne Formulierungen herunter zu brechen: die Aspekte.

Und genau diese können wir auch verwenden, um die Erinnerung an die früheren Taten der Spielercharaktere wach zu halten und deren Folgen immer wieder ins Spiel zu bringen (ähnlich wie es in Malmsturm mit den Belohnungen gelöst wurde). Hierfür stelle ich das Konzept der Verlaufsaspekte vor. Verlaufsaspekte ergänzen sozusagen das „Was bisher geschah…“, das man am Anfang einer Sitzung zusammenfasst, um einen regeltechnischen Mechanismus.

Den gesamten Artikel dazu findet ihr hier.

Excel-Abenteuer-Generator für Masters of Umdaar

Beschreibung:

Dies ist die Übertragung des Abenteuer-Generators aus dem „Fate: Masters of Umdaar“-Regelwerk in eine Excel-Datei. Dank Zufallsbereichszahlen entstehen so zufällig die auswürfelbaren Parameter eines MoU-Abenteuers.

Verwendung:

Das gelbe Feld anklicken und mittels CTRL-C kopieren und in eine Textverarbeitungsdatei einfügen.
Sollte das Ergebnis nicht gefallen, ENTER drücken bzw. Doppelklick auf das Feld und dann ENTER drücken: Schon erscheint ein neuer Text.
Obacht: Leider wäre es zu kompliziert geworden, alle Genera und Kasus der bestimmten Artikel einzubauen, weswegen man ein oder zwei Artikel meistens anpassen muss. Im Deutschen gibt es eben mehr als nur „the“. Vereinzelt können die Ergebnisse durch das Zufallsprinzip auch keinen Sinn ergeben, dann Doppelklick und ENTER benutzen.

Leiterschablone

Im Tanelorn hat der User Chruschtschow eine Leiter-Schablone für Fate vorgestellt, mit der sich Erfolge anzeigen lassen. Nun gibt es diese Schablone mit den Fate Core Begriffen bei uns zum herunterladen.
Den dazugehörigen Artikel findest du hier.

 

Malmsturm – Die Fundamente Für-Umme-Version

Malmsturm – Die Fundamente kostenlose Version

Das PDF für umme ist ein niedrig aufgelöstes Graustufen-PDF ohne jeglichen Komfort. Die Texte können kopiert und durchsucht werden, aber verlinkte Marginalspalten, Inhaltsverzeichnis oder Lesezeichen werdet ihr hier vergeblich suchen.
Mehr Informationen findest du unter: www.malmsturm.de