Blechpirat

Fate 3

Die Spielarten von FATE

Dieser Artikel basiert auf „Editorial 19 Februar 2012: Die Spielarten von FATE“ des exzellenten d6ideas.com. Ich habe lediglich nochmal eine sprachliche Glättung vorgenommen und an der einen oder anderen Stelle jordan luka 3 colorways release dates the best nike air max 95s of all time etwas (meist ein Komma) nachgetragen oder die Formulierungen wieder etwas stärker an das Original herangeführt. – Karsten

Das folgende ist eine Übersetzung des englischen Beitrags Fate and Its Branches vom Großmeister Fred Hicks höchstpersönlich, mit einigen Ergänzungen und Modernisierungen, die ich in [eckige Klammern] gesetzt nike outlet quarry market habe. Vereinzelt habe ich auch Dinge herausgestrichen, die sich inzwischen erledigt hatten. – Shadom

FATE und seine Ableger

Es ist die Natur eines jeden freien Systems wie FATE, dass sich über die Jahre einige Ableger gesammelt haben. Ehrlich gesagt habe selbst ich es nicht geschafft, alle davon im Blick zu behalten. Zumindest das würde ich gerne ändern, wenn auch nur in Ansätzen, und sie hier auf der Seite zu katalogisieren.

Und dieser Post hier ist der Anfang in dem ich versuche frei von der Leber weg über alle FATE Varianten zu berichten, die ich kenne. Ich werde sicherlich mindestens eine vergessen und dafür entschuldige ich mich schon jetzt.

[…]

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3. Auflage von FreeFATE

Enkidi hat gerade erklärt, dass es eine dritte Auflage von FreeFATE geben wird.

Es wird nun eine kleinformatige Ausgabe werden – nicht ganz A5, sondern das Format des diaspora und SoTC-Regelwerks (6×9 Zoll).
Welche Auswirkungen das auf den Preis hat, kann ich allerdings noch nicht sagen – muss erst das File layouten, um zu sehen wieviele Seiten wir haben. Ich halte euch auf dem Laufenen.

Das finde ich ganz wunderbar! Das kleinere Format finde ich großartig und für den Spieltisch auch viel geeigneter. Zudem wird die dritte Auflage die Magieregeln für FreeFATE enthalten. Wer Interesse an einem Exemplar hat, sollte sich wie gewohnt im entsprechenden Thema im Tanelorn melden. Jeder zusätzliche Interessent senkt die Druckkosten für alle. Zudem ist unklar, ob es wieder frei erhältliche Exemplare geben wird – es kann also sein, dass man ohne Vorbestellung keine Chance auf eine Ausgabe hat.

Großgefechtslagen

Auf dem Tanelorn-Treffen hatte ich bei der von „mieser Wicht“ geführten Malmsturm-Runde großen Spaß. Den Großteil der Zeit haben wir damit verbracht, eine Befestigungsanlage gegen unendliche Horden von Untoten zu halten. Es war ein epischer Fight, der ganz großartig von Orko in einem Gedicht (!) als Diary beschrieben wurde.

Im Anschluss haben wir darüber diskutiert, welche Vor- und Nachteile die von „mieser Wicht“ gewählte Abbildung der Schlacht hatte. Seitdem habe ich noch etwas mehr über dieses Szenario nachgedacht. Alles, was im Folgenden geschrieben steht, baut auf dem von „mieser Wicht“ genutzten Modell für Massenschlachten und dem Gespräch mit ihm und den anderen Teilnehmern der Runde auf, denen hiermit ganz herzlich gedankt sei. Ganz nebenbei erwähnt, es war eine epische Runde!

„Es mag der Tag kommen, an dem wir nüchtern nach Hause gehen müssen. Aber dieser Tag wird nicht heute sein!“
– Falke356

Zielsetzung

Die Charaktere sollen in einer Schlacht rocken können. Dabei müssen Sie taktische Entscheidungen treffen und sollen zusammenarbeiten. Die Schlacht soll zudem in einem engen Zeitfenster abgehandelt werden. Es soll möglichst spannend sein und evtl. sogar gefährlich für die individuellen PCs.

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Lügen und Täuschen in FATE

Rollenspiel Karneval

Rollenspiel Karneval

Anlässlich des Januarthemas des Rollenspielkarnevals „Verkleiden, Lügen & Täuschen“ habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema Lügen und Täuschen in FATE gemacht.

Ich sehe im Wesentlichen drei Möglichkeiten, die Täuschung mechanisch umzusetzen (Ich beziehe mich für die Beispiele auf Dresden Files als Regelwerk).

  1. Einfache Probe: Täuschen gegen eine feste Schwierigkeit
  2. Wettstreit: Eine Probe gegen einen Verteidigungswurf
  3. Täuschen als Manöver: Das Erzeugen eines Aspekts
  4. Sozialer Konflikt: Täuschung als Niederlage

1. Einfache Probe: Täuschen gegen eine feste Schwierigkeit

Ich stelle mir das Vorgehen so vor: Es sind gute Wachen, also muss gegen „gut“ (+3) gewürfelt werden. Die Zahl der erreichten Erfolge wird genutzt, um auf der Zeitskala zu bestimmen, wie lange das Opfer der Täuschung glaubt. Erreicht meine Probe also genau die nötige +3, so glaubt mir die Wache „einen Moment“, schaffe ich eine +4, dann „ein paar Augenblicke“.

2. Wettstreit: Täuschen durch eine Probe gegen einen Verteidigungswurf

Man könnte die Täuschungshandlung aber auch so gestalten: Der PC würfelt auf „Deceit“, das Ziel der Täuschung auf „Alertness“, „Empathy“ oder ähnliches und es wird verglichen, wer die Probe besser schafft – ein Gleichstand geht an den Verteidiger – die Erfolge könnte man wiederrum für die Zeitskala verwenden. Evtl. sollte man aber jetzt mit einen einzelnen Erfolg mit „eine Minute“ gleichsetzen, da der Verteidiger wohl eher höhere Werte haben dürfte.

3. Täuschen als Manöver: Das Erzeugen eines Aspekts

Als Variante von Vorschlag 2 könnte – durchgeführt als Wettstreit – die Täuschung auch als Manöver betrachtet werden. Bei Erfolg hat das Opfer den Aspekt „getäuscht“ (oder ähnlich) auf sich liegen. Um es dann zu einer Handlung im Sinne der Täuschung zu „zwingen“, müsste man den Aspekt dann reizen (compel). Natürlich kann der Aspekt – wie sonst auch immer – für alle anderen Zwecke verwendet werden.

4. Sozialer Konflikt: Täuschung als Niederlage

Die große Lösung – für eine alles bestimmende Täuschung im Endkampf z.B. – bietet es sich an, die Täuschung als sozialen Konflikt (Kampf) auszugestalten. Hier würde also richtig in Kampfrunden gehandelt, mit Manövern, Angriffen, Blocks – die ganze Bandbreite der Kampfregeln von FATE können genutzt werden. Getäuscht ist der Verteidiger erst dann, wenn er den Kampf völlig verliert, aufgibt oder (selber) eine geeignete Konsequenz wählt, die dann wie unter 3. genutzt werden kann.

5. Die richtige Lösung

gibt es – wie immer bei FATE – nicht. Jeder der oben vorgeschlagene Lösungswege ist zulässig und kann der richtige sein. Geordnet sind die Ansätze nach dem „Detailgrad“, also nach dem Fokus den die Täuschung im Spiel haben soll. Um sich eben an einer gelangweilten Stadtwache vorbeizulügen ist der erste Vorschlag sicherlich am sinnvollsten. Soll die Täuschung schon eine wichtige Rolle spielen, dann bietet sich Vorschlag drei an – mit dem Aspekt kann man viel erreichen und das Opfer ausführlich manipulieren. Vorschlag vier ist nur für dramatische Schwerpunkte geeignet, da hier viel Zeit vergeht, bis das Ergebnis feststeht.

Anmerkungen?

 

Zeitskala

Tatsächlicher Zeitaufwand

Wenn du eine Probe durchgeführt hast, kannst du entscheiden, ob du Erfolgsstufen verwenden willst, um die Handlungszeit zu reduzieren. Jede Stufe, die du hierfür verwendest, verringert die Basiszeit um einen Schritt.

Wenn dir eine Probe misslingt, bedeutet das nicht unbedingt, dass du völlig versagst. Der SL kann auch erlauben, dass du einfach länger brauchst, um die Aufgabe abzuschließen.

Die benötigte Zeit steigt für jede Stufe, um die du den Schwierigkeitsgrad der Probe verfehlt hast, um einen Schritt. Du kannst diese Option nicht verwenden, um die Erfolgsstufen einer Probe zu erhöhen.

Bsp: Ein Schloss zu knacken dauert eigentlich nur eine halbe Minute. Da aber deine Probe um zwei Erfolge misslungen ist, dauert es ein paar Minuten, bis du die Tür öffnen kannst.


Dauer

Augenblick
Ein paar Augenblicke
Eine halbe Minute
Eine Minute
Ein paar Minuten
15 Minuten
Eine halbe Stunde
Eine Stunde
Ein paar Stunden
Ein halber Tag
Ein Tag
Ein paar Tage
Eine Woche
Ein paar Wochen
Ein Monat
Ein paar Monate
Ein Quartal
Ein halbes Jahr
Ein Jahr
Ein paar Jahre
Ein Jahrzehnt
Ein Leben lang
Ein Jahrhundert
Ein paar Jahrhunderte

FreeFATE auf deutsch hat eine eigene Seite

Enkidi hat für FreeFATE auf deutsch eine eigene Seite gestartet, auf der das SRD frei abrufbar ist. Zudem hat Sie gefragt, ob Interesse an einer dritten Auflage des gedruckten Regelwerks besteht (der Download ist natürlich weiterhin kostenlos, aber Papier ist am Spieltisch schon praktischer…). Dazu braucht sie noch ein paar Besteller, damit der Preis nicht so sehr hoch ist. Bei Interesse kann man sich im Bestellthema im Tanelorn melden oder, falls man im Tanelorn nicht angemeldet ist, sie direkt anschreiben.

Stress, Konsequenzen und das Fraktale

Der Beitrag ist eine Übersetzung von „Stress, Consequences, and the Fractal“, den Fred Hicks am 02. Februar 2011 auf Faterpg.com geschrieben hat.

Heute werde ich tiefer in die Begriffe „Stress“ und und „Konsequenzen“ in Fate einsteigen und darüber sprechen, wie das Prinzip des Fate-Fraktals dazu genutzt werden kann, das Modell zu verkomplizieren – aber auf eine gute Art und Weise.

Ein paar Worte über Stress

Eigentlich sind Konsequenzen das spannende am System – weil es sich um Aspekte handelt. Aber um zu den Konsequenzen zu gelangen, müssen wir über Stress sprechen.

Also, was ist Stress nun wirklich?

Aus der Sicht des Systems ist Stress ganz einfach ein Mechanismus zur Steuerung des Tempos (das gilt genau so für die Hitpoints/Lebenspunkte bei D&D). Es ist eine Art zu messen, wie lange ein Charakter in einem Kampf bestehen kann und damit eine Art zu bestimmen, wie lange ein Kampf dauert.

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The Spirit of the Laundry

Ich bin ein großer Fan der Laundry Serie von Charles Stross. In der Serie geht es um eine sehr bürokratische Einrichtung des britischen Geheimdienstes, der das Übernatürliche bekämpft. Dabei kommt viel Nerdhumor vor, da in dem Setting Magie durch hohe Mathematik gewirkt wird und deshalb gerade Computergeeks oft versehentlich chutuloide Horrorwesen in unsere Dimension rufen. Insgesamt eine tolle Mischung aus XKCD, James Bond und Call of Cthulhu mit vielen brutalen Scherzen aus und über den öffentlichen Dienst.

Erschienen sind drei Bücher

  • The Atrocity Archives. 2004, (auf deutsch: Dämonentor. Heyne, 2007, ISBN 978-3-453-52313-5 – offenbar nicht mehr ohne weiteres erhältlich, aber es gibt eine eBook-Ausgabe.

Geplant ist für Mitte 2012

  • The Apocalypse Codex

Zu der Serie gehören außerdem vier Kurzgeschichten:

Der folgende Text enthält Regelanpassungen für FreeFATE, um damit das Setting der Romanreihe Atrocity Archives von Charles Stross bespielen zu können. Der letzte Stand ist in einem kommentierbaren Googledokument hinterlegt. Ich freue mich über eure Anmerkungen besonders zur kniffeligen Frage der Magie.

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Dresden Files Rollenspiel

DFRPG Weitere Teile des Dresden Files Rollenspiel unter offene Lizenz gestellt

Inzwischen ist auch die Charaktererschaffung des Dresden Files Rollenspiels (DFRPG) in einer „bereinigten“ Fassung unter die OGL gestellt worden. Diese Texte dürfen im Rahmen der OGL für eigene Rollenspiele weiterverwendet werden. Die wichtigste Änderung in der „Bereinigung“ der Texte ist, dass alle direkten Anspielungen auf das Dresdenverse und das geistige Eigentum von Jim Butcher gelöscht werden. Es bleiben also nur die puren Regeln übrig. Spielen kann man das Dresden Files RPG mit den unter OGL gestellten Inhalten also wohl eher nicht. Aber man kann damit die Mechanismen der  bisher wohl gelungensten FATE-Interpretation weiterverwenden.

Unter OGL gestellt ist zudem schon vorher:

Starblazer Adventures Roman zum Mindjammer Setting

„Humans couldn’t handle it. Not for the multiple days or even weeks which a 2-space journey required. 2-space navigation happened nanosecond by nanosecond – a dust storm here, a micrometeor there – threading your way through infinitesimal hazards more numerous than sand on a beach, any of which could spell instant destruction for your ship.“

– Mindjammer, Chapter Nine

Sarah Newton, die Autorin des Settingbandes „Mindjammer“ zum FATE-Rollenspiel Starblazer Adventures (SBA), bringt jetzt einen Roman zum Setting heraus.