Raphaeliten

Die heilenden Hände des Herrn

Der Erzengel Raphael verkörpert das Mitgefühl und die Liebe gegenüber dem Nächsten. Ihm wird nachgesagt neben der Heilung allen Leidens auch über die Gesundheit und das Vergehen allen Lebens zu wachen.

 Raphaeliten ‒ Die heilenden Hände des Herrn
Ordenssitz: Gratianopel
Ordensoberhaupt: Ab Doron
Ordensfarbe: Weiß
Ordenssymbol: geöffnete Hand

 

Der Orden der Raphaeliten hat sich daher hauptsächlich einem Ziel verschrieben: der Heilung des Körpers und der Pflege des Geistes. Die Mitglieder des Ordens sind als sehr sanftmütig, duldsam und einfühlsam bekannt.

 

Der Orden selbst ist daher in allen Ländereien reich vertreten. Immer wieder gerät man an ein Kloster, in dem Raphaeliten stationiert sind, um im Falle einer schweren Verletzung oder einer gravierenden Krankheit vor Ort zu sein. Die Monachen und Beginen des Ordens findet man bisweilen sogar in Diadochenstädten, wo sie in pflichtbewusster Ergebenheit den Bedürftigen Hilfe schenken.

 

Doch beruht das Wissen um die Gesundheit eines Menschen nicht ausschließlich auf dem körperlichen Zustands eines Patienten. Raphaeliten sind sich sehr wohl bewusst, dass Körper, Geist und Seele im Einklang und gesund sein müssen. Daher gibt es in dem Orden die Unterteilung in Corper, Menser und Spirer. Jede Gruppierung hat sich auf die Heilung oder Therapie eines der Aspekte spezialisiert und im besten Falle arbeiten die Gruppierungen gemeinsam, um einen Patienten die beste Fürsorge angedeihen zu lassen.

 

Seit einiger Zeit aber gibt es eine Gruppierung, die dem allgemeinen Verständnis der Raphaeliten widerspricht. Die Prüfer sehen Verletzungen und Krankheiten als ein Plan Gottes und sich selbst in der Position, darüber zu entscheiden, ob ein Mensch leben oder sterben sollte. Verständlicherweise stoßen sie in vielen Teilen der Angelitischen Ordnung auf Widerstand, da sie ihre Position in Gottes Plan nicht auf die Weise erfüllen, wie sie von ihnen erwartet wird.

 

Die raphaelitischen Gottesboten sind der Inbegriff der heilenden Kraft Raphaels. Durch bloßes Auflegen der Hand können sie Wunden schließen, Krankheiten heilen und den Tod aufhalten. Sie werden aber nicht nur darin geschult, sorgsam mit dieser Fähigkeit umzugehen, sondern auch, jedem Lebewesen mit Mitgefühl und Einsicht zu begegnen. Ebenso wird ihnen von Beginn ihrer Ausbildung an gezeigt, dass sie frei darin sind, sich eine eigene Spezialisierung in ihrer Ausbildung zu wählen und ihren Weg damit selbst zu gestalten. Mit gutem Recht kann man behaupten, dass die Raphaeliten in ihrer Ausbildung von allen Orden am selbstbestimmtesten sind.

 

Da sie sich meist auch in der Position eines Heilers sehen und nicht als Kämpfer, trägen die wenigsten Raphaeliten eine Waffe bei sich. Auch ihr Waffenrock ist weiß und mit Silber, der Farbe des Ordens, bestickt. Ihr Haar haben sie meist fest zu einem Knoten auf dem Hinterkopf zusammengebunden und die meisten von ihnen tragen eine große Tasche mit Heilerutensilien, Medikamenten und Salben mit sich.

 

Meist sind die Raphaeliten diejenigen der Schar, die eine Versöhnung herbeiführen, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Sie gelten als gute Zuhörer und verständige Vertraute. Sucht ein Scharmitglied Seelenheil, tritt er auf den Raphaeliten ebenso zu wie bei Verletzungen. Niemand sonst in der Schar hat die Möglichkeiten zur Wundversorgung, wie es die heilenden Engel haben.

 

Die Engel aber, die sich den Prüfern verbunden fühlen, werfen ihre passive Haltung im Kampf über Bord und haben ihre heilenden Mächte insofern entwickelt, dass sie damit auch grauenhafte Wunden reißen und siechende Krankheiten verursachen können. Der Schaden, den sie dabei anrichten können, ist erschreckend und verheerend und viele Scharmitglieder sehen so eine Entscheidung mit Skepsis.

 

Die Engelskräfte der Raphaeliten

  •          … heilen andere – oder schaden ihnen.
  •          … schützen das geistige Wohl anderer – oder manipulieren ihren Geist.
  •          … nutzen die Erkenntnisse genauer Nachforschung, um jede Situation zu bewältigen.

 

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