Der Fate–Blog

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Rollenspiel-Sekundärliteratur: Designers&Dragons in deutscher Sprache

 

Wer Rollenspiel nicht nur gerne spielt, sondern sich auch für seine Geschichte interessiert, der hat nun die Chance in einem Crowdfunding dies Wirklichkeit werden zu lassen: fünf Hardcover im Schuber über die Entstehung und Entwicklung des Rollenspiels.
Es geht um die finanzierung einer deutsche Ausgabe der fünfbändigen Buchreihe “Designers & Dragons”, in der die Geschichte des (englischsprachigen) Pen & Paper-Rollenspiels erzählt wird. Feder&Schwert möchten die Reihe mit prachtvoller Ausstattung als Hardcover im Schuber veröffentlichen und im Zuge des Crowdfundings mit einem Blick auf den deutschssprachigen Markt erweitern – und brauchen dafür eure Hilfe!

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Verkaufserlöse von”Scherbenland” und “Shardland” an Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF)

Wer bisher noch einen Grund brauchte, sich das ausgezeichnete Scherbenland von Judith und Christian Vogt zuzulegen, hat jetzt einen.

Christian und ich haben entschieden, die Aufmerksamkeit, die der Deutscher Rollenspielpreis generiert hat, zu nutzen. Wir möchten die Verkaufserlöse an “Scherbenland” und “Shardland” von Juni bis Ende August 2018 gerne Ärzte ohne Grenzen / Médecins Sans Frontières (MSF) für ihre Flüchtlingsnothilfe spenden. Wenn ihr das hier teilen möchtet, freuen wir uns natürlich. Wir fühlen uns im Moment so machtlos und wir sind auch sicherlich nicht Jan Böhmermann , aber auch kleine Beiträge sind besser als gar nichts, und alle, die in irgendeiner Weise eine öffentliche Stimme haben, können einen kleinen Teil beitragen. Das hier ist unser kleiner Teil:
http://www.drivethrurpg.com/…/Scherbenland–Musketen-Klinge…

Warum Settings für Fate oft nur vage beschrieben werden

Ausgehend von dieser These im Karneval der Rollenspielblogs vom Juni

“Und damit sich die Kommentarspalte gleich ordentlich füllt, hier eine kontroverse These: Fate ist Scheiße, weil für die einzelnen, ziemlich guten, Settings (Bergungskreuzer Möwe, Masters of Umdaar, Die Geheime Welt der Katzen) nur Einsteigerabenteuer und ein paar Settings nichts weiterführendes gibt. Da ist nach dem Einstieg schon Schluss. Warum sollte ich das dann überhaupt spielen?”

hat Hell van Sing sich die Frage gestellt, warum Settings für Fate oft nur vage beschrieben werden.

(Disclaimer: Das ist übrigens der Artikel, auf den wir uns in Folge 47 des Fatecasts bezogen haben)

Wenn man sich bei (traditionellen) Rollenspielern Meinungen über Fatesettings einholt, so stößt man recht oft auf grob folgende Formulierung:

“Ich habe Setting XY gekauft, weil ich dachte, das wäre eine total interessante Welt und war dann absolut enttäuscht – da wird ja kaum was beschrieben!”

Und ja, wenn man die gängigen Settings mit ihren Pendants aus Ecken wie DSA, Splittermond und Shadowrun vergleicht, so bleiben diese wirklich ein nahezu unbeschriebenes Blatt. Zur Verdeutlichung: Für die aktuelle Version von Das Schwarze Auge sind allein für den Kontinent Aventurien rund sechzig (!) Quellenbücher rund um Geographie, Theologie und Kultur erhältlich. Dagegen wirken selbst die (rein an der Anzahl der Veröffentlichungen gemessenen) “größten” Settings für Fate wie Jadetech, Mindjammer und Mecha vs. Kaiju mit ihren je unter zehn Veröffentlichungen geradezu winzig. Einzig Atomic Robo, Dresden Files und Wearing the Cape könnten mit einer noch umfangreicheren Hintergrundwelt aufwarten – aber all diese basieren auf Romanen bzw. Comics, welche lange vor dem Rollenspiel existierten und auch eher “externes” Material sind. Und von den Abenteuerwelten mit ihren knapp dreißig Seiten Setting wollen wir erst gar nicht anfangen. Dazu kommen noch ungezählte Abenteuer- und Kampagnenbände, welche bei Fate, abgesehen von kleinen Einstiegsabenteuern in den jeweiligen Grundbüchern, eher selten anzutreffen sind.

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